Feinstaubbelastung durch Fabriken

Industrie und Straßen-/Luftverkehr, aber auch Bürogeräte wie Drucker und auch Raucher sind unter anderem für den Feinstaubgehalt in der Luft verantwortlich. Die Minipartikel können sich äußerst gesundheitsschädlich auf Lunge und Herz auswirken, da Härchen und Schleimhäute nicht in der Lage sind diese aufzuhalten. Der Durchmesser beträgt weniger als 0,01 Millimeter (10 Mikrometer). Kleinere Teilchen, die lediglich einen Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometer (PM 2,5) aufweisen, können bis zu den Lungenbläschen vordringen und Teilchen von weniger als 1 Mikrometer gelangen sogar bis in die Blutbahnen. Mit eine Atemschutztmaske gegen Feinstaub können Sie sich vor Feinstaub schützen

Wie Feinstaub Ihrer Gesundheit schadet

In erster Linie werden durch Feinstaub Atembeschwerden ausgelöst. Des Weiteren erhöht sich die Gefahr für Herzinfarkte sowie Lungenerkrankungen bis zu Lungenkrebs.

Setzt sich Feinstaub zum Beispiel in Ihren Bronchien fest, verengen sich Ihre Atemwege. Gesunde Menschen können dies ausgleichen, bei Asthmatikern tritt jedoch Kurzatmigkeit auf. Dringt der bakteriengroße Staub sogar bis in die Lungenbläschen vor, mobilisiert der Organismus seine gesamte Abwehr, um die Partikel wieder loszuwerden. Die heftigen Abwehraktionen schädigen jedoch das körpereigene Gewebe, wodurch sich das Risiko für eine Krebserkrankung erhöht.

Umstrittene Feinstaub Grenzwerte

Welche Mengen Feinstaub für Gesundheit und Leben schädlich sind, ist selbst bei Experten umstritten. Die Europäische Union (EU) hat sich auf einen Jahresmittelwert von vierzig Mikrogramm/Kubikmeter (µg/m³) eingelassen. Für die WHO (Weltgesundheitsorganisation) ist allerdings alles, was über zwanzig Mikrogramm/Kubikmeter hinausgeht bereits bedenklich. Dieser abweichende Maßstab zieht radikal unterschiedliche Bewertungen nach sich, wenn es um die Feinstaubbelastung hierzulande geht.

In Bezug auf die Feinstaub Grenzwerte überlagern sich derzeit zwei Effekte: Einerseits verringert sich die Belastung seit 2000 kontinuierlich, im Bereich größerer Verkehrswege – während der vergangenen 15 Jahre um fast dreißig Prozent. Hierbei spielen unter anderem Umweltzonen eine wichtige Rolle, die von vielen Städten eingerichtet wurden. Nur Fahrzeuge mit einer grünen Feinstaubplakette dürfen diese Bereiche befahren.

Andererseits ist die Einhaltung der Feinstaub Grenzwerte vom aktuellen Wetter abhängig: Herrscht kaltes Wetter, sodass mehr geheizt wird, gerät auch deutlich mehr Feinstaub an die Luft. Kommt dazu noch Windstille, steigt die Feinstaubbelastung enorm. An stürmischen Tagen ist die Belastung wesentlich geringer.

Auch niedrige Feinstaub Grenzwerte sind riskant

Werden die Feinstaub Grenzwerte nach Empfehlungen der WHO gemessen, muss die Bundesregierung ihre erhobenen Daten relativieren: Ein Maximum von 20 µg/m³ als Jahresmittelwert wurde an fast sämtlichen Messstationen deutlich überschritten. Die WHO-Werte, die 50 µg/m³ als Tagesmittelwert bereits für sehr bedenklich halten, wenn dieser an über drei Tagen hintereinander auftritt, wurden sogar von 89 Prozent aller Messstellen weit überschritten.

Bei dem sehr kleinen PM 2,5 Feinstaub wurde die Empfehlung der WHO sogar von fast allen Messstationen gekippt. Dies ist sehr bedenklich, da EU wie auch Bundesregierung gleichermaßen angeben, dass überhaupt keine Feinstaub Grenzwerte notiert sind, die besagen, dass PM 2,5 Feinstaub für Gesundheit und Leben der Menschen unbedenklich ist.

Risiko für Herzinfarkt bereits bei niedriger Konzentration erhöht

Wissenschaftler beobachteten fast 12 Jahre über 100.000 Menschen und verglichen während dieser Zeit deren Gesundheitsdaten und die Luftqualität des jeweiligen Wohnortes. Laut abschließender Berechnung steigt das Risiko für Herzinfarkte um circa 12 Prozent, wenn sich die jährliche Feinstaub Konzentration von PM 2,5 um 5 µg/m³ erhöht.

Feinstaub Verursacher im Freien

Schädliche Partikel, die als Feinstaub Gesundheit und Lebensqualität beeinträchtigen, entstehen hauptsächlich durch den Straßenverkehr. Besonders Fahrzeuge und Autos mit Dieselmotoren verursachen gesundheitsschädliche Mikropartikel. Zusätzlich ist der Bremsen- und Reifenabrieb ein Grund für erhöhte Feinstaubwerte. Dazu kommen natürlich auch Partikelschleudern wie beispielsweise Kraftwerke und/oder Industriebetriebe der Stahl-/Metallerzeugung. Weitere Verursacher sind Holzöfen/Kamine, die besonders feine Partikel an die Luft abgeben. Auch die Landwirtschaft begünstigt (zum Beispiel während des Düngens) mit deutlichen Staubaufwirbelungen die vermehrte Bildung von Feinstaub.

Das Bundesumweltamt gibt deshalb auf seiner Website zur Feinstaubbelastung eine Karte heraus, die die aktuelle Feinstaubbelastung anzeigt. Sie können hier auch die Belastung während der letzten Monate abfragen.

Wie lässt sich drinnen schädlicher Feinstaub für Ihre Gesundheit vermeiden?

So erhöhen unter anderem Kerzen-/Tabakrauch, Staubsauger und sogar Toaster die Feinstaubbelastung in Ihren Innenräumen. Deshalb sollten Sie und Ihre Besucher zum Beispiel draußen rauchen. Bei Kaminöfen bietet Ihnen der Markt emissionsarme Produkte und viele Tipps, um sachgerecht mit Kaminholz umzugehen. Ganz wichtig: Teppich verlegen. Die Fasern des Bodenbelags wirken anscheinend als idealer Staubfänger, wie der ‘Deutsche Asthma- und Allergikerbund‘ vor einiger Zeit mittels Test herausfand.

Feinstaubmasken helfen die Folgen für die Gesundheit zu reduzieren

Atemschutzmasken / Feinstaubmasken im Verkehr

Wenn Sie eine Feinstaubmaske (auch Atemschutzmaske, Anti Pollutionmaske oder Anti Smog Maske genannt) verwenden, dann können Sie sich erfolgreich gegen die schädlichen Einflüsse von Feinstaub schützen. So eine Maske schützt sie aber nicht nur vor denb gesundheitsschädlichen Mikropartikeln, sondern auch noch vor Pollen und erfüllt so die Funktion eine Pollenmaske. So können sie auch erfolgreich Heuschnupfen bekämpfen.

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